12. April 2013

„Live-Brunch“ im Stresa

FischgerichtDer Koch kommt ganz schön ins Schwitzen: Warme Gänge empfehlen, geduldig die „Entscheidungsfreude“ des Gastes abwarten, ein Auge auf die schon brutzelnden Gerichte haben, Bestellung aufnehmen und nortieren…und schon rückt der nächste Erwartungsfreudige vor. Mal schauen, ob die das im Stresa so durchhalten, oder ob das Küchenteam rebelliert. Vom Stress des Kochs abgesehen, ist es eine schöne Idee, das „Mittagessen“ beim Sonntagsbrunch wirklich „live“ zu machen. Der Saibling mit frischem, knackigen Gemüse, den die Kellnerin zehn Minuten nach Bestellung an den Tisch bringt, gibt dem Konzept recht.

Die Auswahl des Frühstücks-Buffets und der warmen Gerichte ist mit Sorgfalt gewählt. Der  Restaurant AußenGast hat die Chance von Allem zu probieren, ohne etwas zu vermissen. Leere Teller und Schüsseln werden vom fiten und beachtlich freundlichen Personal rasch beräumt und ersetzt.

Das Stresa startete erst Ende März mit einem Sonntagsbrunch und wartet nun auf reichlich wohlwollende Propaganda, die wir gern für unseren Teil übernehmen. Das Ambiente stimmt: modern, etwas feiner, aber ohne die sterile Schlichtheit zeitgenössischer In-Lokale. Die Stühle im Außenbereich warten auf den Sommer…

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