8. Mai 2017

Frühstückstest in der Planwirtschaft

Täglich ein solides Frühstücksbuffet auf gleichbleibend hohem Niveau anzubieten, ist keine leichte Aufgabe. “Deshalb erfinden wir uns auch immer wieder neu. Bei Angebot und Präsentation wird es zeitnah auch noch Veränderungen geben”, erklärt uns Steffen Runke, Geschäftsführer der Planwirtschaft auf der Louisenstraße. So will man sich noch mehr auf Regionalität und Saison-Produkte fokussieren. Bei einem Kampfpreis von 9,80 Euro, inklusive Kaffee, Tee, Saft und Kakao durchaus eine Leistung. So bleibt unsere Kritik, dass wir das Angebot an frischem Obst- und Gemüse etwas dürftig finden auch nur ein schwacher Minuspunkt, denn wir haben April und weichen deshalb verständnisvoll auf die reiche Auswahl an schonenend getrocknetem Obst und Beeren, aus dem hauseigenen Dürrautomaten aus. Der läuft im Sommer, wenn alles im Überfluss vorhanden ist, übrigens auf Hochtouren.

Kneipe Innenansicht

“Ohne die Gäste aus dem Hostel, die bei uns frühstücken kommen und dafür 7 Euro zahlen, würden wir kein tägliches Buffet anbieten”, meint Steffen. Es kommt zwar täglich Laufkundschaft, aber reichen würde es nicht, um es wirtschaftlich zu machen. Der Brunch am Wochenende ist allerdings immer sehr gut gebucht. Der Wirt empfiehlt rechtzeitige Reservierung!

Im Frühjahr und Sommer steht dafür auch die Terrasse – wunderschön ruhig und grün – im Hinterhof offen. Ein wirklicher Tipp!

Sommerterrasse einer Kneipe

Doch nun genießen wir erstmal unser Frühstück mit frischem Kaffee und Brötchen, von hell bis dunkel. Die Einladung, sich selbst frische Waffeln zu backen, schlagen wir natürlich nicht aus. Zumal es Ahornsirup und eine große Auswahl an Marmeladen dazu gibt. Dank der kurzen Anleitung sind die Waffeln fix fertig, auch mitten im Betrieb der hungrigen Hostelgäste. Wenn die Schar durch ist – und die hat es ja meist eilig, zu den Sehenswürdigkeiten zu gelangen – kehrt wunderbare Ruhe ein.

Waffeln backen

Ab 10 Uhr teilt man sich das Buffet, das noch immer nichts missen lässt, mit einigen einheimischen Gästen und kann noch in Ruhe bis 11 Uhr sitzen, plaudern und Zeitung lesen – Kaffeeflat inklusive. Den Kaffee aus der Dresdner Kaffee- und Kakaorösterei gibt es allerdings nur von der Karte. “Das würde den preislichen Rahmen dann doch sprengen”, räumt Steffen ein. Wir nehmen mit dem ‘Jacobs’ Vorlieb. Gut zubereitet ist er völlig ok. Wurst- und Käseaufschnitt, hausgemachte Aufstriche und Müsli lassen wir uns nun auch in aller Ruhe schmecken. Wir runden ab mit einer Auswahl des Joghurt- und Puddingangebots. Hungrig geht keiner Heim. Wir kommen wieder!

Frühstücksteller

Kneipenfrühstück

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